FLB hat entschieden: Saison in Brandenburg wird bis zum Jahresende unterbrochen

Fußball-Landesverband Brandenburg: Der Krisenstab des Verbandes hat am Mittwochabend per Videokonferenz beschlossen, den Spielbetrieb bis einschließlich 31. Dezember auszusetzen.

Die Entscheidung ist gefallen: Der Fußball-Spielbetrieb in Brandenburg pausiert mindestens bis zum Jahresende! Zu diesem Entschluss kam das Präsidium des Fußball-Landesverbandes (FLB) in Abstimmung mit den Fußballkreisen und dem FLB-Krisenstab nach einer Videokonferenz. Darüber informierte der Verband am späten Mittwochabend. Der Trainingsbetrieb unter Einhaltung der geltenden 2G-Bedingungen stehe den Vereinen frei, hieß es weiter. Zuvor hatte bereits der Nordostdeutsche Fußballverband (NOFV) seine Amateurspielklassen mit Ausnahme der Regionalliga unterbrochen.

„Damit werden ab sofort bis zum 31.12.2021 keine Spiele mehr durchgeführt und alle bis dahin angesetzten und noch nicht absolvierten Pflichtspiele durch den Verband abgesetzt“, informierte der Verband in einer Mitteilung und schreibt zur Begründung: „Der Verband stuft eine ordnungsgemäße Durchführung des Spielbetriebes und der damit einhergehenden kurzfristigen Organisation zur Einhaltung der 2G-Regelung durch die Vereine als unzumutbar ein.“

Der Spielbetrieb werde, „abhängig von den jeweiligen Rahmenterminkalendern auf Landes- und Kreisebene im Januar bzw. Februar wieder starten, sofern es die Witterungsverhältnisse zulassen“, teilte der Landesverband mit. Gegebenenfalls werde auch dann noch die 2G-Regelung gelten. Daher verknüpft der FLB seine Nachricht auch mit einem Appell, sich impfen zu lassen: „Nutzen Sie die Zeit der ,Fußballpause‘, um sich und andere zu schützen, aber auch, damit bessere Voraussetzungen für den zukünftigen Spielbetrieb zu schaffen. Nur gemeinsam, mit Verständnis und Solidarität, wäre ein weiterer großer Schritt zur Bekämpfung dieser Pandemie getan!“

FLB-Präsident Jens Kaden: „In der Kürze der Zeit unzumutbar“

„Zunächst bleibt festzustellen, dass uns die Möglichkeit gegeben war, unter veränderten Rahmenbedingungen in allen Altersklassen und Spielebenen des Verbandes, den Fußballsport auch weiter betreiben zu dürfen. Dennoch kann ich hierzu meine Enttäuschung nicht verbergen, dass wiederum eine Entscheidung der politischen Ebene getroffen worden ist, ohne den Verband im Vorfeld mit einzubeziehen bzw. Gehör zu verschaffen“, wird FLB-Präsident Jens Kaden zitiert. Bedingt durch die Kurzfristigkeit, ab der diese Maßnahmen gelten, sei der erlaubte Spielbetrieb erschwert, was auf den unterschiedlichen Impfstatus der Spielerinnen und Spieler sowie der Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter zurückzuführen sei, so Kaden weiter. „Für die fast 100.000 Mitglieder und den vielen weiteren ehrenamtlichen Unterstützern, die Woche für Woche das Training und für die Wochenenden die Spiele organisieren, ist es mit dieser kurzen Vorlaufzeit zum anstehenden Spielwochenende weder möglich noch verantwortbar, die nunmehr geltenden Bestimmungen im jetzigen Status quo umzusetzen bzw. diese Hürde auf die Vereine zu übertragen.“ Es stünden Nachfragen im Raum und Erläuterungen würden fehlen, moniert Kaden. Es sei „schlicht und ergreifend unzumutbar, es durch die ehrenamtlich geführten Vereine in der Kürze der Zeit bestimmungsgerecht und vertretbar umzusetzen“, sagt der FLB-Chef. „Dieser Sorge sind wir uns bewusst, gleichwohl darüber noch die Sorge über die Gesundheit der Menschen und der gemeinsame harte Kampf gegen den Virus steht!“

Am Dienstag hatte die Brandenburger Landesregierung eine aktualisierte Umgangsverordnung verabschiedet, die auch für Freiluftsportarten die Anwendung der 2G-Regel (also nur Geimpfte oder Genesene) voraussetzt. FLB-Geschäftsführerin Anne Engel hatte daraufhin angekündigt, dass sich der Krisenstab des Landesverbandes am Mittwoch mit der neuen Verordnung auseinandersetzen werde. Eine Generalprobe für die neue Verfahrensweise gab es am Mittwochabend nicht mehr: Das ursprünglich angesetzte Nachholspiel in der Landesliga Nord zwischen dem FC Schwedt und dem FC 98 Hennigsdorf wurde wegen der unklaren Lage vorsorglich abgesagt.

In Brandenburg gilt die Regelung, dass die Saison in einer Liga nur sportlich gewertet werden kann, wenn mindestens 75 Prozent der Teams die Hälfte der Spiele absolviert haben. Die Hoffnung, dass dies gelingt, will man nicht aufgeben. Die beiden vorigen Spielzeiten waren abgebrochen worden. Die Saison 2019/20 war im März 2020 zunächst unter- und später gänzlich abgegebrochen worden. Seinerzeit durften die Tabellenführer nach Anwendung der Quotientenregel aufsteigen, Absteiger gab es nicht. Die Folgesaison 2020/21 pausierte bereits ab Anfang November 2020 wegen erneut stark steigender Corona-Fallzahlen – und wurde anschließend auch nicht wieder aufgenommen. Die Auf- und Abstiegsregelung wurde ausgesetzt.

Quelle: https://www.sportbuzzer.de/artikel/fussball-brandenburg-flb-saison-pause-jahresende-unterbrochen-corona/

Dank der ERGO Versicherungsagentur von Bernd Endrullat aus Bad Wilsnack ist unsere C-Jugend nun wieder mit neuen Trikots ausgestattet.
Kapitän Jeremy Schmidt bedankt sich bei Bernd Endrullat im Namen der Mannschaft. Trainer Jens Lausmann hofft, dass die Mannschaft in einer schweren Saison dadurch noch mal einen positiven Schub bekommt.

Die Bambini Mannschaft um Trainer Matthias Klöß und Uli Sonntag bedankt sich bei der Volks – und Raiffeisenbank Prignitz für die tollen
neuen Trikots. Die Kinder freuen sich schon, ihre Trikots bei dem ersten Turnier in diesem
Jahr zu tragen.