Volleyball-Kreisliga Prignitz – Empor/Grün-Rot Wittenberge verdrängt Pritzwalk von Platz eins
Ein Beitrag Von Reiner Schwarz im Prignitzer vom 19.01.2023.
Der SV Empor/Grün-Rot Wittenberge hat die Tabellenführung in der Prignitzer Volleyball-Kreisliga der Herren übernommen. Das Team verdrängte mit einem 3:2-Sieg gegen den VfV Pritzwalk den bisherigen Spitzenreiter von Rang eins.
VfV Pritzwalk gelingt im ersten Durchgang fast alles
Dabei gelang dem VfV Pritzwalk in der Wittenberger Allendehalle im ersten Satz fast alles. Die schnelle 7:3-Führung wurde auf 16:9 ausgebaut und brachte nach 20 Minuten durch einen Block von Daniel Buchmann den 25:18-Satzgewinn. Der zweite Durchgang verlief umgekehrt. Diesen bestimmte jetzt Empor/Grün-Rot (11:6, 17:8, 22:15) und holte ihn sich nach 22 Minuten mit 25:19.
Auch im dritten Abschnitt dominierten bis zum 16:12 zunächst die Gastgeber. Dann schlichen sich Fehler ein und plötzlich stand es 16:17. Bis zum 21:21 verlief der Satz jetzt ausgeglichen. Daniel Buchmann erspielte für Pritzwalk die Punkte 23 und 24. Den Satzball wehrte Max Köhler noch einmal ab, aber im Anschluss erzielte der VfVer Martin Paetz mit einem erfolgreichen Angriff das 25:22.
Wittenberge gewinnt spektakulären vierten Satz mit 33:31
Im vierten Durchgang schenkten sich beide Teams nicht, das Duell verlief ausgeglichen. Daniel Buchmann erzielte das 23:22 für Pritzwalk. Ein Fehler der Wittenberger brachte den Satzball, den aber Christoph Rogner mit einem Block abwehrte. Danach wurde es spektakulär. Jede Mannschaft hatte mehrfach die Möglichkeit zum Satzgewinn (24:25, 27:26, 28:27, 28:29, 29:30, 31:30, 31:31). Am Ende brachten zwei Fehler des VfV den glücklichen 33:31-Erfolg der Elbestädter.
Im Tie Break fanden die Pritzwalker durch den starken Auftritt der Wittenberger nicht ins Spiel. Über 6:2 und 8:5 siegte Empor/Grün-Rot hier mit 15:8 und gewann die Partie mit 3:2. Die Pritzwalker zeigten sich als faire Verlierer. „Glückwunsch an das Team um Maik Dieckmann. Es war ein tolles Spiel mit einem am Ende verdienten Sieger, wir hätten im Kampf um den Titel aber auch gerne zwei Punkte mitgenommen“, sagte VfV-Akteur Stephan Hampe.
64-jähriger Pritzwalker Routinier vertritt etatmäßigen Zuspieler
Und er verteilte noch ein besonderes Lob an einen Mitspieler: „Ein Riesenkompliment an Ulli Weltzien, der nach fast drei Jahren wieder unseren etatmäßigen Zuspieler super vertrat“. Wer es kann, der kann es eben auch noch mit 64 Jahren.
Blau-Weiß Perleberg vergibt 25 Aufschläge
Der SV Prignitz Bad Wilsnack/Legde zeigte sich in der Partie bei Blau-Weiß Perleberg in guter Spiellaune und gewann mit 3:0-Sätzen (25:23, 25:16, 26:24). Im dritten Satz hatten die Rolandstädter schon Satzball, vergaben diesen aber. „Thore Schwartz zeigte eine gute Leistung. Aber wir haben 25 Aufschläge vergeben. Da kann man dann auch nicht gewinnen“, sagte der Perleberger Martin Neumann.
SG Lindenberg/Vehlow setzt sich am Ende durch
Die junge Mannschaft des VfV Pritzwalk II verlor gegen die SG Lindenberg/Vehlow den ersten Satz unglücklich mit 23:25. Aber den Schwung aus diesem Durchgang nahmen die Pritzwalker mit in den zweiten Abschnitt und gingen 20:10 in Führung. Die Lindenberger kämpften, mussten sich aber 21:25 geschlagen geben. Satz drei verlief bis zum 20:20 ausgeglichen, dann setzte sich Lindenberg ab und gewann 25:22. Den vierten Durchgang holten sich die dominierenden Kreismeister mit 25:21 und siegten 3:1.
VfV II-Trainer Marcel Lüders fand aber anerkennende Worte für sein Team: „Ich bin stolz auf meine Jungs. Wenn wir es schaffen, noch mehr Konstanz in das Spiel zu bringen, werden wir den ein oder anderen Gegner ärgern.“
Tabelle Kreisliga Herren
1. Empor/Grün-Rot Wittenberge 16: 8 14
2. VfV Pritzwalk I 16: 9 14
3. SV Prignitz Bad Wilssnack/Legde 13: 8 12
4. SG Lindenberg/Vehlow 11: 8 9
5. VfV Pritzwalk II 8:15 3
6. Blau-Weiß Perleberg 1:18 0