Rückblick auf die Saison 2021/2022 in der Kreisliga West

JUBEL BEI DEN SPIELERN DES PUTLITZER SV ÜBER DEN STAFFELSIEG IN DER KREISLIGA WEST. TORSTEN GOTTSCHALK

André Pattschull mit 19 Treffern drittbester Torschütze!

Ein Beitrag von Torsten Gottschalk im Prignitzer vom 25. Juli 2022

Mit dem Staffelsieg des Putlitzer SV endete eine der spannendsten Spielserien der letzten Jahre in der Fußball-Kreisliga West. Das Team von Trainer Peter Schmidt setzte sich am Ende der Saison 2021/22 nur aufgrund der um sechs Treffer besseren Tordifferenz gegen den punktgleichen FSV Veritas Wittenberge/Breese II (beide 56 Zähler) durch und stieg in die Kreisoberliga auf.
„Den Aufstieg habt ihr vor allem eurer guten Abwehr zu verdanken“, sagte Staffelleiter Joachim Teichmann bei der Übergabe des Meisterpokals. Die Männer um Kapitän Philipp Albrecht stellten mit nur 22 Gegentoren in 26 Spielen die stabilste Liga-Defensive.

In der Winterpause sah noch alles nach einem glatten Durchmarsch des bis dato mit sieben Punkten vor Veritas II und acht vor dem SV Demerthin die Tabelle ohne Niederlage (bei zwei Unentschieden) anführenden PSV aus. Nach gutem Start in die zweite Halbserie kam der Lauf der Putlitzer etwas ins Stocken.
Am 21. Spieltag kassierten die Putlitzer bei Rot-Weiß Gülitz die erste Niederlage (3:4). Seinen 3-Punkte-Vorsprung hielt der Spitzenreiter aber durch das glückliche 2:2 beim ärgsten Verfolger in Breese zwei Wochen später. Beim Saisonfinale konnte sich Putlitz sogar eine 0:1-Niederlage beim SV Eiche 05 Weisen II leisten, da Veritas II zeitgleich „nur“ 4:3 beim SV Prignitz Bad Wilsnack/Legde siegte.

Dass die Saison an der Spitze bis zum Schluss so spannend blieb, lag vor allem an Wittenberge/Breese II. Die Elf von Coach Enrico Werner war mit 29 Punkten das beste Rückrundenteam, holte neun Siege und zwei Unentschieden und kassierte beim 1:2 gegen den aufstrebenden SC Hertha Karstädt die einzige Niederlage in der zweiten Halbserie. Die drittplatzierten Demerthiner (22) leisteten sich dagegen zu viele Punktverluste, um noch entscheidend in den Kampf um die Spitze eingreifen zu können.
Apropos Karstädt: Die Herthaner, zur Halbserie nur Elfter, waren mit 26 Punkten hinter Maulbeerwalde (27) das drittbeste Rückrundenteam und verbesserten sich in der Endabrechnung noch auf Tabellenplatz acht.
Gleiches gilt für die neuformierte SpG Groß Buchholz/ KSV Prignitz, die sich mit 22 Zählern in der zweiten Halbserie auf den sechsten Platz schob. Das Team von Trainer Rico Hühne stellte mit 85 Treffer den torhungrigsten Angriff der Liga vor Gülitz (78). Die als Aufstiegsanwärter gehandelten Rot-Weißen spielten dagegen eine enttäuschende Rückrunde (13 Punkte) und wurden Siebter.

Zufrieden dürften die Teams aus Bad Wilsnack/Legde und Weisen II mit ihrem Abschneiden auf den Rängen neun und zehn und der Zielerfüllung Klassenerhalt sein. Dagegen verpasste Einheit Perleberg II sein Saisonziel (unter die ersten Fünf) klar. Das Team hatte mehrfach mit Personalproblemen zu kämpfen, holte in der zweiten Saisonhälfte auch nur noch zwölf Zähler und kassierte zum Teil empfindliche Niederlagen.
Dem Tabellenschlusslicht BSV Wittenberge gelang mit dem 5:1 daheim gegen den nach der Winterpause gänzlich ohne Punkte gebliebenen Reckenziner SV nur noch ein Sieg. Beide Mannschaften wagen künftig einen Neuanfang in der 1. Kreisklasse.

Die höchsten Siege in der Rückrunde feierten Demerthin (12:0 gegen Perleberg II), Maulbeerwalde (11:0 gegen Reckenzin) und Groß Buchholz/KSV (12:2 gegen den BSV Wittenberge).

Bester Torschütze wurde Demerthins Kapitän Andreas Driesel mit 30 Treffern vor Christian Geist (Groß Buchholz/25) sowie Christian Otte (Veritas II) und André Pattschull (Bad Wilsnack/Legde), die jeweils 19 Tore erzielten.

Die Fairnesswertung entschied der BSV Wittenberge (16 Punkte) vor Perleberg II (25) und Karstädt (33) für sich. Unrühmliche Schlusslichter in dieser Rubrik waren Wittenberge/Breese II (55), Maulbeerwalde (52) und Putlitz (48).

Dank der ERGO Versicherungsagentur von Bernd Endrullat aus Bad Wilsnack ist unsere C-Jugend nun wieder mit neuen Trikots ausgestattet.
Kapitän Jeremy Schmidt bedankt sich bei Bernd Endrullat im Namen der Mannschaft. Trainer Jens Lausmann hofft, dass die Mannschaft in einer schweren Saison dadurch noch mal einen positiven Schub bekommt.

Die Bambini Mannschaft um Trainer Matthias Klöß und Uli Sonntag bedankt sich bei der Volks – und Raiffeisenbank Prignitz für die tollen
neuen Trikots. Die Kinder freuen sich schon, ihre Trikots bei dem ersten Turnier in diesem
Jahr zu tragen.